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Was kostet eine Website für einen kleinen Betrieb?

Was eine Website für einen kleinen Betrieb kostet: Baukasten, Agentur oder Festpreis im Vergleich, laufende Kosten und die Fragen vor der Beauftragung.

Auf die Frage nach den Kosten einer Website gibt es Antworten von null Euro bis fünfstellig, und alle stimmen irgendwie. Der Preis hängt davon ab, wer die Seite baut, was sie können soll und was im laufenden Betrieb dazukommt. Dieser Beitrag ordnet die üblichen Wege für kleine Betriebe ein und nennt die Punkte, auf die es beim Vergleich wirklich ankommt.

Wovon der Preis abhängt

Drei Faktoren bestimmen den Preis fast vollständig:

  • Umfang. Eine Betriebsseite mit Leistungen, Öffnungszeiten, Anfahrt und Kontakt ist etwas anderes als ein Onlineshop oder ein Buchungssystem. Für die meisten kleinen Betriebe reicht der erste Fall, und der ist deutlich günstiger.
  • Wer die Arbeit macht. Selbst bauen kostet Zeit statt Geld. Ein Dienstleister kostet Geld, bringt aber Technik, Struktur und Rechtstexte gleich mit.
  • Laufender Betrieb. Domain, Hosting, Wartung und Anpassungen fallen jedes Jahr an, egal wie die Seite entstanden ist. Dieser Posten wird beim Vergleich am häufigsten übersehen.

Weg 1: Baukasten in Eigenregie

Homepage-Baukästen versprechen fertige Seiten per Klick, für einen monatlichen Betrag von wenigen Euro bis zu einem zweistelligen Betrag, je nach Paket. Das kann funktionieren, wenn jemand im Betrieb Zeit und Freude daran hat. Die Praxis sieht oft anders aus:

  • Die eingeplanten zwei Abende werden zwei Wochenenden, denn Texte, Bilder, Struktur und Rechtstexte macht der Baukasten nicht von allein.
  • Viele Baukastenseiten bleiben halb fertig online, mit Platzhaltertexten und veralteten Zeiten, was schlimmer wirkt als gar keine Seite.
  • Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Fragen bleiben in der Verantwortung des Betreibers, und Vorlagen passen nicht immer zur eigenen Situation.
  • Beim Anbieterwechsel lässt sich die Seite meist nicht mitnehmen, denn sie existiert nur innerhalb des Baukastens.

Rechnet man die eigene Arbeitszeit ehrlich mit, ist der Baukasten selten so günstig, wie der Monatspreis wirkt.

Weg 2: Agentur oder Freelancer mit individuellem Projekt

Der klassische Weg: Ein Dienstleister nimmt die Anforderungen auf, gestaltet individuell und baut die Seite. Für kleine Firmenseiten beginnen solche Projekte je nach Region und Anbieter meist im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich und reichen schnell in den vierstelligen; nach oben ist die Skala offen. Die Zahlen sind als grobe Orientierung zu verstehen, verbindlich ist immer das einzelne Angebot.

Dieser Weg lohnt sich, wenn es besondere Anforderungen gibt: viele Unterseiten, Mehrsprachigkeit, Anbindung an Warenwirtschaft oder Terminsysteme. Für eine übliche Betriebsseite mit vier, fünf Abschnitten bezahlt man hier oft Beratungs- und Abstimmungsaufwand mit, den man gar nicht braucht. Typisch sind mehrere Termine, Konzeptphasen und Stundensätze für spätere Änderungen.

Weg 3: Festpreis für eine fertige Seite

Dazwischen liegt ein drittes Modell: ein Anbieter, der sich auf einfache Betriebsseiten beschränkt und dafür einen festen Preis nennt, einmalig für den Aufbau, dazu ein fester Jahresbetrag für Hosting und Betrieb. Der Verzicht auf Konzeptphasen und Sonderwünsche macht den Preis planbar und niedrig, die Beschränkung auf das Wesentliche ist hier kein Mangel, sondern das Konzept.

Krug Web arbeitet nach diesem Modell, die konkreten Beträge stehen auf der Startseite. Das Prinzip gilt aber unabhängig vom Anbieter: Wer eine übersichtliche Betriebsseite braucht, fährt mit einem klaren Festpreis meist besser als mit einem offenen Projektbudget.

Die laufenden Kosten nicht vergessen

Egal welcher Weg: Nach dem Aufbau fallen jedes Jahr Kosten an.

  • Domain, also die eigene Adresse im Netz: üblicherweise ein niedriger zweistelliger Betrag pro Jahr.
  • Hosting, also der Server, auf dem die Seite liegt: bei kleinen Seiten ebenfalls überschaubar, oft im Paket enthalten.
  • Pflege und Änderungen: neue Öffnungszeiten, eine zusätzliche Leistung, ein Fotowechsel. Hier unterscheiden sich Angebote stark, von inklusive über Pauschalen bis zu Stundensätzen.
  • Technische Wartung: Updates und Sicherheit. Bei Systemen wie WordPress ist das ein echter Dauerposten, bei statisch erzeugten Seiten fällt kaum etwas an.

Beim Vergleich zählt deshalb nicht der Einmalpreis allein, sondern die Summe über mehrere Jahre.

Worauf Sie vor der Beauftragung achten sollten

Ein paar Fragen trennen seriöse Angebote von teuren Überraschungen:

  1. Wem gehört die Domain? Sie sollte auf den Betrieb registriert sein oder jederzeit übertragbar sein, nicht dauerhaft beim Dienstleister liegen.
  2. Was passiert bei Kündigung? Klare Antwort darauf, ob und in welcher Form Inhalte und Seite mitgenommen werden können.
  3. Sind Impressum und Datenschutzerklärung enthalten? Beides ist Pflicht, und die Angaben müssen zum Betrieb passen.
  4. Funktioniert die Seite auf dem Handy und lädt sie schnell? Das lässt sich am Entwurf direkt prüfen.
  5. Werden Besucherdaten sparsam behandelt? Eine Betriebsseite kommt ohne einwilligungspflichtige Dienste aus, auch bei Schriften: selbst gehostete Schriftarten statt Einbindung über US-Dienste ersparen Cookie-Banner und Datenschutzrisiken.
  6. Gibt es Rankingversprechen? Wer eine bestimmte Google-Position garantiert, verspricht etwas, das niemand kontrolliert. Das ist ein Warnsignal, kein Verkaufsargument.
  7. Sehen Sie etwas, bevor Sie zahlen? Ein Entwurf vorab sagt mehr über den Anbieter als jede Referenzliste.

Warum sich die Investition überhaupt lohnt, steht im Beitrag Warum kleine Betriebe eine eigene Website brauchen; zum Zusammenspiel mit dem kostenlosen Google-Eintrag mehr im Beitrag Google Unternehmensprofil und eigene Website.

Fazit

Für eine übliche Betriebsseite muss kein kleiner Betrieb vierstellig investieren, und der vermeintlich kostenlose Weg über den Baukasten kostet in Wahrheit Arbeitszeit und Nerven. Entscheidend ist ein Angebot mit klarem Preis, klaren Eigentumsverhältnissen und einer Seite, die man vor der Entscheidung ansehen kann.

Genau so arbeitet Krug Web: Sie melden sich mit Name und Branche, es entsteht ein Entwurf unter einer Vorschauadresse, und erst nach Ihrer Freigabe geht die Seite live. Die beiden Beträge dafür stehen auf der Startseite, eine Anfrage kostet nichts: zum Kontaktformular.

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